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AIDS-Hilfe aktiv

01.01. /

Schulprävention

01.01. / AH LD

Schulprävention
HIV- / Aids-Prävention für die 7. Klasse der Realschule Plus in Wörth - Einheit 2

27.09.2017 / AH LD

Jugend berät Jugend
Das Projekt "Jugend berät Jugend" der AIDS-, Drogen- und Jugendhilfe Landau e.V. (JubeJu)...

01.10.2017 /

Brunch in der AIDS-Hilfe
Jeden ersten Sonntag im Monat von 10:00-13:00 Uhr veranstaltet das Ehrenamtlerteam der AIDS-Hilfe...

01.10.2017 / AH LD

Sonntagscafé
An jedem ersten, dritten und fünften Sonntag im Monat ist das Café Regenbogen der AIDS-, Drogen und...

04.10.2017 / AH LD

Jugend berät Jugend
Das Projekt "Jugend berät Jugend" der AIDS-, Drogen- und Jugendhilfe Landau e.V. (JubeJu)...

11.10.2017 / AH LD

Jugend berät Jugend
Das Projekt "Jugend berät Jugend" der AIDS-, Drogen- und Jugendhilfe Landau e.V. (JubeJu)...

15.10.2017 / AH LD

Sonntagscafé
An jedem ersten, dritten und fünften Sonntag im Monat ist das Café Regenbogen der AIDS-, Drogen und...

18.10.2017 / AH LD

Jugend berät Jugend
Das Projekt "Jugend berät Jugend" der AIDS-, Drogen- und Jugendhilfe Landau e.V. (JubeJu)...

25.10.2017 / AH LD

Jugend berät Jugend
Das Projekt "Jugend berät Jugend" der AIDS-, Drogen- und Jugendhilfe Landau e.V. (JubeJu)...

Was Betroffene und ihre Angehörigen von den AIDS-Hilfen erwarten können

Wer ein „positives“ HIV-Testergebnis erhält, also Gewissheit über seine Infektion hat, ist nicht alleine. Die regionalen AIDS-Hilfen sind für Betroffene da und geben bestmögliche Unterstützung, die die AIDS-Hilfe Rheinland-Pfalz e.V. zentral koordiniert und ständig optimiert. Über HIV und AIDS hinaus informieren die regionalen AIDS-Hilfen aber natürlich auch zu anderen sexuell übertragbaren Krankheiten wie beispielsweise Hepatitis, Syphilis, Tripper und HPV.

Für alle, die ein positives HIV-Testergebnis erhalten, ist dies zunächst einmal ein großer Schock. In der Arbeit der rheinland-pfälzischen AIDS-Hilfen (Trier, Mainz, Koblenz, Mannheim/Ludwigshafen, Landau, Kaiserslautern) geht es deshalb schwerpunktmäßig vor allem darum, den Betroffenen das psychische Gleichgewicht wieder zu geben und Lebensperspektiven aufzuzeigen.

Welche Beratungsleistungen bieten die regionalen AIDS-Hilfen an? 

 

Neben der psychosozialen Beratung und medizinischen Betreuung leisten die regionalen AIDS-Hilfen auch sozialrechtliche Beratung und sozialadministrative Hilfestellungen. Konkret unterstützen die AIDS-Hilfen ihre Klienten bezüglich der Ansprüche bei Krankenkassen, Sozialämtern, Arbeitsagenturen und Versorgungsämtern. Schuldenregulierung und Hilfe bei der Geldverwaltung ergänzen die Hilfen in materiellen Notlagen. Weitere Beispiele konkreter Leistungen: 

  • Allgemeine Lebensberatung (Partnerschaft, Familie) 
  • Beratung und Schutzmaßnahmen zu allen sexuell übertragbaren Krankheiten (Infektionsrisiko, Symptome, Möglichkeiten der Behandlung etc.) 
  • Unterstützung bei der Wohnungssuche 
  • Notfallhilfe (finanziell, kurzfristige Unterbringung, Sachmittel) 
  • Unterstützung bei der Arbeitssuche sowie Mediation bei Problemen am Arbeitsplatz 
  • Hilfe zum täglichen Leben, wie z. B. Fahrdienste, Vermittlung einer Haushalts- bzw. Pflegehilfe, Unterstützung bei Behördengängen, Strukturieren des Tagesablaufs 
  • Vermittlung zu anderen Selbsthilfegruppen, medizinischen Einrichtungen und weiteren Institutionen 
  • Lebenspartner/innen- und Angehörigenbegleitung 
  • Mediation bei Arzt-Patienten-Konflikten 
  • Gruppenangebote für HIV-Positive 

Was bieten die regionalen AIDS-Hilfen noch? 

 

Einige AIDS-Hilfen bieten ein „Betreutes Wohnen“ in Form des betreuten Einzelwohnens an. Die Betreuung innerhalb der gewohnten Lebenswelt soll die Selbstständigkeit des Klienten erhalten und die soziale Integration fördern. Die physische und psychische Stabilisierung des Klienten steht im Vordergrund.

Wer nutzt die Leistungen der AIDS-Hilfen? 

 

Die Zielgruppen in der Betreuungsarbeit der AIDS-Hilfen haben sich im Laufe der Jahre verändert. Mittlerweile kommen die Klienten aus allen Gruppen. Zu Beginn der AIDS-Hilfen-Arbeit waren vor allem Schwule neben intravenös Drogengebrauchenden die Hauptzielgruppe. Doch die ansteigenden Infektionszahlen von heterosexuellen Menschen führten dazu, dass auch diese Unterstützung bei den AIDS-Hilfen suchen. In den letzten Jahren wurde die Arbeit mit Migranten, vor allem aus Afrika und den ehemaligen Ostblockstaaten, ein weiterer Schwerpunkt in der Arbeit der meisten AIDS-Hilfen. Dies spiegelt auch die katastrophale Ausbreitung von HIV und AIDS in den Herkunftsländern der Migranten wider.

Nach welchen Kriterien arbeiten die AIDS-Hilfen? 

 

Die AIDS-Hilfen arbeiten in der Regel nach dem Menschenbild des komplexen Menschen und akzeptieren alternative Lebensstile und Lebensformen. Die Persönlichkeit des Einzelnen ist in ganzheitlicher Sicht in die Arbeit mit eingebunden und die Arbeitsweisen gestalten sich durch die Persönlichkeit der Mitarbeiter/innen. Insbesondere beim Betreuten Wohnen tritt zusätzlich das soziale Menschenbild in den Vordergrund. Das heißt vor allem, dass es den Mitarbeiter/innen wichtig ist, positive Beziehungen zu ihren Klient/innen aufzubauen und gegenseitige Erwartungen auch offen zu äußern.

Wer finanziert die Leistungen der regionalen AIDS-Hilfen? 

 

Die finanzielle Ausstattung der Geschäftsstellen und der Mitarbeiter gewährleistet das Land Rheinland-Pfalz über die AIDS-Hilfe Rheinland-Pfalz e.V. Zusätzlich beteiligen sich in aller Regel die jeweiligen Kommunen. Über Spenden, Sponsoring und Benefiz-Galen ist eine weitere Finanzierung möglich. Die Vereine sind als gemeinnützig anerkannt, das heißt: Spenden sind steuerlich absetzbar.